OP-Raum

Bei chirurgischen Eingriffen legen wir großen Wert auf Sicherheit für den Patienten:

Das Einlegen eines Verweilkatheters in die Vene ist absoluter Standard. So können wir dem Patienten während der Operation notwendige Flüssigkeit zuführen, schmerzstillende Mittel oder Antibiotika verabreichen. Im Falle eines Kreislaufversagens haben wir ungehinderten Zugang zum Blutsystem des Patienten und können rasch eingreifen! Auch die Narkose-Einleitung ist viel schmerzfreier für den Hund (und stressfreier für Besitzer und Anästhesisten!), wenn das Narkosemittel sofort wirken kann.

So wird das (immer gegenwärtige) Narkoserisiko schon von Beginn an verringert.

Während der Operation wird der Patient mittels EKG und Atemmonitor überwacht. Eine Veränderung der Atem- oder Herzfrequenz wird uns sofort akustisch und optisch angezeigt. Auch hier ist schnelles Eingreifen garantiert.

Bei größeren Eingriffen arbeiten wir auf Wunsch auch mit Inhalationsnarkose. Durch einen Tubus (dies ist ein kleiner Schlauch, der dem Patienten schon vor der Operation in die Luftröhre eingebracht wurde) wird Narkosegas direkt in die Lunge geführt. Der Vorteil dieser Methode ist die gute Steuerbarkeit! Die Narkosetiefe und -dauer kann somit individuell geregelt werden. Durch die schonendere Gasnarkose wird der Patient auch schneller wieder wach.

Wir arbeiten auch bei Routineeingriffen mit einer Rückenmarksbetäubung. Zusätzlich zur eigentlichen Vollnarkose bekommt der Patient ein Lokalbetäubungsmittel in das Rückenmark gesetzt. Hierdurch ist der Schmerz vollkommen ausgeschaltet - der Patient schläft tiefer und ruhiger.